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Rund 50 000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs. Mehr als 17 000 Patienten sterben an den Folgen dieser Krankheit. Dabei sind etwa 90 % der Tumoren heilbar, wenn sie nur früh genug erkannt werden, d.h. nicht wesentlich größer als 1 cm sind. Um Brustkrebs möglichst früh diagnostizieren zu können und damit die Sterberate signifikant zu senken, hat der Deutsche Bundestag 2002 beschlossen, nach dem Vorbild anderer europäischer Staaten ein flächendeckendes Mammographie-Screening einzuführen. Für ein flächendeckendes Mammographie-Screening werden in ganz Deutschland etwa 90 Screening-Einheiten für die praktische Umsetzung des Programms in Betrieb gehen, mehrere Brustkrebsreferenz-Zentren sind für die fachliche Begleitung und die Evaluation zuständig.