Was ist eine Autoimmunthyreoiditis?
Bei der Autoimmunthyreoiditis bildet der Körper aus unbekannter Ursache Antikörper gegen seine eigene Schilddrüse, die zu einer Entzündungs und später zu einem Funktionsverlust der Schilddrüse führen.
Wie wird eine Autoimmunthyreoiditis festgestellt?
Anhand einer typischen Strukturveränderung im Ultraschallbild und dem Nachweis der Antikörper im Blut.
Wie wird eine Autoimmunthyreoiditis behandelt?
Der Entzündungsprozeß an sich kann durch keine Therapie beeinflußt werden. Behandlungsbedürftig ist der Funktionsverlust der Schilddrüse, hierzu werden Schilddrüsenhormontabletten verabreicht, in den meisten Fällen für immer.
Was kommt danach?
Im allgemeinen verläuft die Krankheit und ihre Behandlung problemlos. Bei 5% aller Patienten tritt jedoch zusätzlich eine besondere Form der Blutarmmut, die perniziöse Anämie auf; darauf sollte der Hausarzt achten.
Welche Beschwerden macht eine Autoimmunthyreoiditis?
Die Mehrzahl der Betroffenen hat gar keine Beschwerden. Meistens fällt durch Blutuntersuchungen auf, daß die Schilddrüsenfunktion zu schwach geworden.