| Informationen zum Morbus Basedow
Die folgenden Ausführungen stellen eine Kurzinformation dar, die den typischen Krankheitsfall zeigen soll. Im Einzelfall ist immer eine individuelle Beratung bzw. Untersuchung erforderlich.
Was ist eine Basedow-Erkrankung?
Bei der Basedow-Krankheit bildet der Körper aus unbekanntem Grund Antikörper, die zu einer Überstimulation der Schilddrüse und einer Überfunktion führen.
Welche Beschwerden treten dabei auf?
Die Patienten - meistens jüngere Frauen - leiden vor allem an schnellen, unregelmäßigen Herzschlag, Unruhe, Haarausfall, Durchfällen und verstärkter Schweißneigung.
Wie wird die Basedow-Krankheit festgestellt?
Die Messung der Hormonspiegel im Blut zeigt eine oft kräftige Überfunktion der Schilddrüse. Durch die Schilddrüsenszintigraphie und Messung der stimulierenden Antikörper im Blut wird die Diagnose gesichert.
Wie wird die Basedow-Krankheit behandelt?
An erster Stelle steht die medikamentöse Normalisierung der Schilddrüsenfunktion. Innerhalb von 1 bis 2 Jahren kommt es hierbei zu einer Beruhigung der Antikörperbildung. Bei jedem zweiten Patienten flammt die Antikörperbildung irgendwann wieder auf, es bildet sich wieder eine Überfunktion der Schilddrüse heraus, die dann u.U. operativ oder mit radioaktivem Jod behandelt werden muß.
Was kommt noch?
Eine unangenehme Begleiterscheinung ist bei manchen Patienten der Exophthalmus. Dabei schwellen die Augenmuskeln und das Fettgewebe in der Augenhöhle und die Augen treten vor. Das Risiko hierfür ist bei Rauchern um das 10-fache erhöht!
Wenn Sie ganz genaue Informationen suchen:
besuchen Sie die Morbus Basedow - Seite von anerkannten Topspezialisten.